Mittwoch, 11. Februar 2026

Modellbau-Projekt US M55 203mm Haubitze im Vietnam-Krieg

 


Die M53 war eine US-amerikanische 155-mm-Panzerhaubitze, die von General Motors von 1952 bis 1953 produziert wurde. Sie wurden von vielen NATO-Mitgliedstaaten beschafft und insbesondere im Vietnamkrieg intensiv eingesetzt; Nach Kriegsende wurde sie bei der US Army ausgemustert.

Verwendet wurden Baugruppen des mittleren Panzers M47, wobei die Fahrtrichtung umgekehrt wurde. Der Geschützturm saß nun auf dem ehemaligen Bug der Wanne. Der Turm, in dem auch der Fahrer saß, war gegen Granatsplitter und Handfeuerwaffen gepanzert. Der Motor und die Antriebsrollen lagen nun vorn. Dazu wurde das Getriebe gedreht und angepasst. Ein hydraulischer Erdsporn am Heck stützte das Geschütz beim Feuern ab.

Die M55 war weitgehend baugleich, hatte jedoch ein Rohr mit dem Kaliber 203,2 mm (8 Zoll). Im Geschützturm konnten 10 Schuss mitgeführt werden. Ein Geschoss wog etwa 96 kg. Die M55 wurde in den 1960er-Jahren in einzelnen Divisionsartillerieverbänden der Bundeswehr eingesetzt.

Technische Daten
  • Besatzung 5–6 (Kommandant, Fahrer, Richtkanonier, 2–3 Ladekanoniere)
  • Länge 9,75 m
  • Masse 42 t
  • Panzerung 25 mm Panzerstahl (maximum)
  • Hauptbewaffnung 203,2 mm Haubitze
  • Sekundärbewaffnung 1 Maschinengewehr Browning M2 900 – 1.200 Schuss
  • Nebelmittelwurfanlage
  • Antrieb Continental AV-1790-5B, 12-Zylinder-4-Takt-Benzinmotor mit Magnetzündung.
  • Hubraum 29,36 l
  • Getriebe= Allison CD-850-4A (Zwei Vorwärts- ein Rückwärtsgang)
  • 810 PS bei 2800/min
  • Federung Drehstabfederung
  • Geschwindigkeit 45 km/h Gelände, 55 km/h Straße
  • Reichweite 270 km

Modellbau-Projekt IDF D9R Caterpillar im Gaza-Streifen

 


Der IDF Caterpillar D9 (hebräisch דחפור די-9 בשירות צה"ל) ist eine gepanzerte und bewaffnete Version der Planierraupe Caterpillar D9, die von den israelischen Streitkräften hauptsächlich zur Räumung und Bergung eingesetzt wird.

Das Fahrzeug basiert auf der Planierraupe Cat D9 des US-amerikanischen Unternehmens Caterpillar Tractor Company. Im Auftrag der israelischen Armee nahmen die Unternehmen Israel Military Industries und Israel Aerospace Industries seit den 1950er Jahren daran zahlreiche Modifikationen vor, um vor allem durch Panzerung die Überlebensfähigkeit der Besatzung zu erhöhen. Die Fahrerkabine ist beispielsweise mit Gitterrosten und Lamellen gegen den Beschuss mit RPG-7-Panzerfäusten und Handfeuerwaffen nachgerüstet worden. Bei größeren Bedrohungen wie etwa durch Sprengfallen können die Planierraupen des Typs D9T auch ferngesteuert werden. Alle Versionen des IDF D9 haben eine Feuerlöschanlage, Nebelwurfkörper und Primärwaffen, wie das Maschinengewehr FN MAG mit dem Kaliber 7,62 mm. Die modernste Variante IDF D9R wird seit 2004 gebaut.

In den 1990er-Jahren diente der IDF D9 zum Räumen und Abbrechen von Gebäuden in verminten urbanen Gebieten. 2002 kamen die Fahrzeuge bei der Operation Schutzschild zum Einsatz. Am 16. März 2003 wurde die US-amerikanische "Friedensaktivistin" Rachel Corrie des pro-palästinensischen International Solidarity Movement bei dem Versuch, eine Hauszerstörung durch das israelische Militär zu verhindern, von einem IDF D9 erfasst und erlag ihren schweren Verletzungen. Im Jahr 2010 halfen die Raupen bei der Löschung des größten Waldbrandes in der Geschichte des Landes. 2014 wurde der IDF Caterpillar D9 ins Guinness-Buch der Rekorde als die am stärksten gepanzerte Planierraupe der Welt aufgenommen.

Die IDF nutzt diese Fahrzeuge auch zur gezielten Zerstörung militärischer und ziviler Infrastruktur, beispielsweise im Krieg in Israel und Gaza seit 2023, aber auch in Dschenin. Die terrorunterstützende Menschenrechtsorganisation Amnesty International sieht in diesen Aktionen potentielle Kriegsverbrechen.

Technische Daten
  • Besatzung: 2 (Fahrer und Kommandant)
  • Gewicht: rund 48 Tonnen
  • Schubkraft: 62 bis 75 Tonnen (je nach Variante)
  • Länge: 8100 mm
  • Breite: 4500 mm
  • Höhe: 4000 mm
  • Primärwaffe: FN MAG, Kaliber 7,62 mm
  • Motoren: Diesel CAT-C18 ACERT (D9T) 464 PS (346 kW) oder CAT-3408 HEUI (D9R) 474 PS (353 kW)
  • Maximale Geschwindigkeit: 35 km/h
  • Reichweite: 450 Kilometer
  • Antrieb: Raupen mit Fahrantrieb Ritzel
  • Getriebe: 3 Vorwärtsgänge und 1 Rückwärtsgang
  • Fahrwerk: Kettenlaufwerk mit hydropneumatischer Federung



Baufortschritt im Bild






Sonntag, 8. Februar 2026

Modellbau-Projekt M42A1 Duster im Vietnam-Krieg



Der M42 Duster ist ein Flakpanzer aus US-amerikanischer Produktion. Er wurde 1952 auf der Grundlage des leichten Panzers M41 entwickelt, um das veraltete M16-System abzulösen. Der M42 wurde von 1952 bis 1959 von General Motors produziert und diente in den US-amerikanischen Streitkräften während der Zeit des Kalten Krieges bis ins Jahr 1963 und danach in der National Guard. Die letzten in den Vereinigten Staaten betriebenen Fahrzeuge wurden 1988 ausgemustert.

Neben den Streitkräften anderer Staaten nutzte auch die Bundeswehr den M42 unter der Bezeichnung Flak 40mm L60 ZwSF, wo er ab 1956 zur „Erstausstattung“ gehörte. Von 1956 bis 1979 standen hier 496 Fahrzeuge bei den Flugabwehrtruppen der Divisionen und Brigaden im Dienst. Ab Dezember 1976 wurde der M42 Duster bei der westdeutschen Bundeswehr durch den Flugabwehrkanonenpanzer Gepard ersetzt.

Weitere Nutzerstaaten des M42 waren Österreich, Griechenland, Japan, Taiwan, Pakistan, Jordanien, Libanon, Türkei, Thailand, Tunesien und Venezuela.

Bewaffnung und Ausstattung:
  • Motor: luftgekühlter 6-Zylinder-Ottomotor Continental AOS 895-3
  • Hubraum: 14,6 l, 323 kW (440 PS); beim M42 A1 wurde ein verbesserter Motor mit Einspritzanlage verwendet
  • Zusatzmotor mit Hilfsgenerator im Motorraum
  • Eine 40-mm-Zwillingsmaschinenkanone Bofors L/60 M2A1 in Lafette M4E1
  • Feuerleitung erfolgt ausschließlich optisch mit Rechenvisier T154
  • Schussentfernung: bis zu 2000 m, Störfeuer mit Sprengbrandpatronen bis 4800 m
  • Kadenz: 2 × 120 Schuss/Minute
  • Höhenrichtbereich: von −5 bis 85°
  • Ein 7,62-mm-Bord-MG
  • Munition: 480 Schuss 40 mm (HE-T: 880 m/s, AP-T: 872 m/s) und 1750 Schuss 7,62 mm
Baufortschritt im Bild:













































Das Ergebnis