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Dienstag, 1. September 2026

Bauprojekt US Marines LVT-4

 





Das Landing Vehicle Tracked (LVT - aus der weiteren Zusatzbezeichnung amphibious tractor entstanden die weitläufig bekannten Namen Amtrac) war ein kettenbetriebenes Amphibienfahrzeug, das hauptsächlich von der US Navy und dem US Marine Corps sowie in geringeren Stückzahlen auch von der US Army und den Alliierten während des Zweiten Weltkrieges eingesetzt wurde. Die überwiegende Mehrheit dieser Schwimmpanzer wurde im Pazifikkrieg verwendet. Dort konnten sie über die unter Wasser befindlichen Korallenriffe fahren, die herkömmliche Boote gestoppt hätten. Auf dem europäischen Kriegsschauplatz wurde selten auf diese Fahrzeuge zurückgegriffen. Die LVTs wurden nach Ende des Zweiten Weltkrieges mehrmals umgerüstet und kamen auch während des Koreakrieges zum Einsatz. Die von 1942 bis 1945 laufende Produktion brachte insgesamt 18.621 dieser Fahrzeuge in den unterschiedlichsten Varianten hervor.

Die Amtracs wurden von Major General Roy S. Geiger, Befehlshaber des III. Amphibious Corps, während der Schlacht um Okinawa als „work horses of the Marine Corps“ („Arbeitspferde des Marine Corps“) bezeichnet. Lieutenant General Holland M. Smith formulierte die Bedeutung dieses Fahrzeuges 1949 folgendermaßen:

„Die Entwicklung des amphibischen Traktors, oder LVT, die Mitte der 1930er-Jahre begann, […] war einer der wichtigsten modernen technischen Beiträge zur Durchführung von Landungsoperationen. Ohne diese Landungsfahrzeuge wäre die amphibische Offensive im Pazifik unmöglich gewesen.“

Ab 1953 wurden sie durch die von Grund auf neu entwickelte LVT-5-Familie ersetzt. Die aktuell im Dienst befindliche 3. Generation, die auf dem Landing Vehicle Tracked beruht, ist das AAV7.

Der ausschließlich von der FMC konstruierte LVT-4 stellte eine Verbesserung des LVT-2 dar. Im Gegensatz zu diesem wurde der Motor hinter der Fahrerkabine installiert, wodurch der Frachtraum vergrößert und der Einbau einer dringlichst geforderten Heckrampe ermöglicht wurde. Die Laderampe wog samt den nötigen Verstärkungen des hinteren Rumpfes und der manuell bedienten Seilwinde zum Öffnen und Schließen der Rampe etwa 1,18 t. Dadurch sank die Fahrgeschwindigkeit des LVT-4 im Vergleich zu seinem Vorgänger auf festem Untergrund, während die Höchstgeschwindigkeit im Wasser annähernd gleich blieb. Trotz dieser zusätzlichen Belastung der Gesamtkonstruktion, die sich auf die gestiegene Gesamtmasse negativ niederschlug, konnte um bis zu 1,14 t mehr Ladegut transportiert werden. Der 2,4 × 3,8 m² (LVT-2: 2,4 × 3,3 m²) messende Frachtraumboden ermöglichte erstmals den Transport von kleinen Fahrzeugen wie des Willys Jeep und sogar einer 105-mm-Haubitze mit maximal erhöhter Mündung.

Zusätzlich konnten auf Kosten der Transportkapazität separate Panzerungen angebaut werden. So reduzierte sich die Nutzlast um bis zu 1,36 t, wenn die Panzerfront mit 13 mm und die beiden Seiten mit 6,4 mm starken Stahlplatten nachgerüstet wurden. Die Fahrerkabine besaß zwei Glasfenster und zwei Dachluken, die mit Periskopen versehen waren. Deren Panzerung wurde hauptsächlich durch 13 mm starke Panzerstahlplatten gewährleistet.


Der Bau














Mittwoch, 25. März 2026

Bauprojekt US Ford MUTT M151A1 während des Vietnam-Krieges

 


Der Ford M151 MUTT ist eine US-amerikanische Militärgeländewagenbaureihe. Sie ersetzte bei der US-Armee ab 1959 den im Zweiten Weltkrieg bekannt gewordenen äußerlich ähnlich aussehenden Willys MB sowie dessen Nachfolgemodell M38. Das Akronym MUTT steht für Military Utility Tactical Truck. Das Fahrzeug wurde beim US-Heer mittlerweile durch den deutlich größeren Humvee ersetzt.

Geschichte

Auch wenn der Ford M151 äußerlich seinen Vorgängern sehr ähnlich ist, so ist er doch ein neu entwickeltes Fahrzeug. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat er keinen Leiterrahmen mit Starrachsen an Blattfedern und aufgesetzter Karosserie, sondern eine selbsttragende Karosserie mit Einzelradaufhängung und Schraubenfedern.

Allgemein bezeichnet man nur alle Fahrzeuge mit Willys-Herkunft als Jeep, der Ford MUTT wird nicht als Jeep geführt.

Der Ford MUTT (interne Bezeichnung der US-Streitkräfte: M151 Series) wurde in den Jahren von 1964 bis 1976 zu etwa 100.000 Stück für verschiedene Armeen geliefert, den größten Teil erhielt die US Army. Die M151 wurden als Ersatz für die M38-Willys-Jeeps sowie für die Willys-MB-Jeeps aus dem Zweiten Weltkrieg beschafft.

Der ursprüngliche M151 war für ungeübte Fahrer bei schneller Kurvenfahrt ein Sicherheitsrisiko, insbesondere bei unbelasteter Hinterachse. Bei der US Army war die Teilnahme an einer Lehrfilmvorführung über die „Jeepgefahren“ Pflicht, bevor man diese Fahrzeuge bewegen durfte. Mit dem M151 A2 wurde die hintere Pendelachse durch eine Schräglenkerachse ersetzt, die das Problem milderte, zusätzlich wurden etliche Fahrzeuge mit Überrollkäfigen ausgestattet. Das US-Verteidigungsministerium erkannte aber das Fahrzeug als nicht geeignet für den zivilen Gebrauch und hohe Geschwindigkeiten. Ab 1973 wurden daher die Chassis aller ausgemusterten M151 zerstört – auch Länder, die M151 über Militärhilfe erhalten hatten, folgten dieser Form der Demilitarisierung. Die intakt verbliebenen Komponenten wie Motor und Getriebe wurden von einigen Unternehmen in neue Chassis eingebaut, signifikante Produktionszahlen aber nie erreicht.

Ab 1985 wurden die M151 bei den US-Streitkräften durch die neuen Humvees ersetzt. Heute findet man sie noch vereinzelt bei einigen Armeen, wie beispielsweise in Israel. Die US Army hat aus Gründen der Traditionspflege noch einige M151 in ihrem Bestand.

Technische Daten des Grundtyps M151

  • Motor 4 Zylinder, Benzin, 2,2 l Hubraum bei 72 PS
  • Getriebe: 4-Gang, Rückwärtsgang, zuschaltbarer Allradantrieb (4×4)
  • Höchstgeschwindigkeit: 104 km/h
  • Reifengröße: 7.00x16
  • Tankinhalt: 64,4 l
  • Verbrauch: 15–18 l/100 km
  • Länge: 3,37 m 
  • Breite: 1,63 m
  • Höhe: 1,80 m
  • Radstand: 2,15 m
  • Bodenfreiheit: 0,24 m
  • Gewicht: 1088 kg unbeladen, 1633 kg beladen
  • Zuladung im Gelände: 0,25 t
  • Wattiefe: 0,53 m mit Spezialteilen 1,52 m
  • Elektrik: 24 Volt











Baufortschritt im Bild












Das Ergebnis




Mittwoch, 11. Februar 2026

Bauprojekt US M55 203mm Haubitze im Vietnam-Krieg

 


Die M53 war eine US-amerikanische 155-mm-Panzerhaubitze, die von General Motors von 1952 bis 1953 produziert wurde. Sie wurden von vielen NATO-Mitgliedstaaten beschafft und insbesondere im Vietnamkrieg intensiv eingesetzt; Nach Kriegsende wurde sie bei der US Army ausgemustert.

Verwendet wurden Baugruppen des mittleren Panzers M47, wobei die Fahrtrichtung umgekehrt wurde. Der Geschützturm saß nun auf dem ehemaligen Bug der Wanne. Der Turm, in dem auch der Fahrer saß, war gegen Granatsplitter und Handfeuerwaffen gepanzert. Der Motor und die Antriebsrollen lagen nun vorn. Dazu wurde das Getriebe gedreht und angepasst. Ein hydraulischer Erdsporn am Heck stützte das Geschütz beim Feuern ab.

Die M55 war weitgehend baugleich, hatte jedoch ein Rohr mit dem Kaliber 203,2 mm (8 Zoll). Im Geschützturm konnten 10 Schuss mitgeführt werden. Ein Geschoss wog etwa 96 kg. Die M55 wurde in den 1960er-Jahren in einzelnen Divisionsartillerieverbänden der Bundeswehr eingesetzt.

Technische Daten
  • Besatzung 5–6 (Kommandant, Fahrer, Richtkanonier, 2–3 Ladekanoniere)
  • Länge 9,75 m
  • Masse 42 t
  • Panzerung 25 mm Panzerstahl (maximum)
  • Hauptbewaffnung 203,2 mm Haubitze
  • Sekundärbewaffnung 1 Maschinengewehr Browning M2 900 – 1.200 Schuss
  • Nebelmittelwurfanlage
  • Antrieb Continental AV-1790-5B, 12-Zylinder-4-Takt-Benzinmotor mit Magnetzündung.
  • Hubraum 29,36 l
  • Getriebe= Allison CD-850-4A (Zwei Vorwärts- ein Rückwärtsgang)
  • 810 PS bei 2800/min
  • Federung Drehstabfederung
  • Geschwindigkeit 45 km/h Gelände, 55 km/h Straße
  • Reichweite 270 km

Der Bau: